SV Motor Hennigsdorf I - OHC 21:32 (15:15)
Hennigsdorf. Dieses Spiel war mehr als nur ein weiteres Punktspiel. Im Duell der E-Jugend gegen den Oranienburger HC zeigte der SV Motor Hennigsdorf eine beeindruckende Mischung aus Kampfgeist, taktischer Disziplin und unbändigem Willen. Am Ende ging die Partie mit 21:32 verloren – doch die Leistung der Hennigsdorfer Jungs verdiente höchsten Respekt.
Die Voraussetzungen hätten schwieriger kaum sein können. Aufgrund eines hohen Krankenstandes trat Motor ohne Wechselmöglichkeiten an. Alle Spieler mussten die vollen 40 Minuten durchspielen, zudem standen zwei Akteure leicht angeschlagen auf der Platte, bissen jedoch auf die Zähne und stellten sich voll in den Dienst der Mannschaft.
Intensives Duell auf Augenhöhe
Von Beginn an entwickelte sich ein hochklassiges und taktisch geprägtes Jugendhandballspiel. Beide Mannschaften agierten extrem konzentriert, mit viel Spielintelligenz und sichtbarer Motivation bis in die Haarspitzen. Motor spielte geduldig im Angriff, arbeitete geschlossen in der Abwehr und ließ den favorisierten OHC kaum zur Entfaltung kommen. Zur Halbzeitpause war klar: Hier war kein Sieger auszumachen.
Wille bis zur Erschöpfung
Auch nach dem Seitenwechsel blieb Motor lange im Spiel. Jeder Ball wurde erlaufen, jeder Zweikampf angenommen. In jeder Aktion war zu spüren, dass die Hennigsdorfer Jungs den Sieg unbedingt wollten – trotz Mini-Kader, fehlender Wechsel und angeschlagener Spieler.
Mit zunehmender Spielzeit forderten die Umstände jedoch ihren Tribut. Während Oranienburg frische Kräfte bringen konnte, fehlte Motor in der Schlussphase die letzte Frische. Die Beine wurden schwerer, die Wege länger – doch die Mannschaft gab keinen Ball verloren und kämpfte bis zur Schlusssirene.
Fazit
Für die Zuschauer war es ein sehr ansehnliches Handballspiel, geprägt von Taktik, schönen Spielzügen und hoher Intensität. Motor Hennigsdorf präsentierte sich als geschlossene Einheit und bewies eindrucksvoll, dass man selbst unter schwierigsten Bedingungen auf Augenhöhe mit dem Tabellenführer spielen kann. Auch wenn am Ende die Kraft fehlte, bleibt ein Auftritt, der Mut macht und den Charakter dieser Mannschaft unterstreicht.
Unser Team
Ferdi (6), Jerome (7), Lukas, Bene (4), Liam (3), Matteo (1), Flori
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